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By David Benioff

Vom erfolgreichen Drehbuchautor zu einem der größten jungen Erzähltalente Amerikas – David Benioff legt mit STADT DER DIEBE ein modernes Meisterwerk vor, einen fesselnden Abenteuerroman und zugleich die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei jungen Männern, die eine irrwitzige Aufgabe zu erfüllen haben: Im belagerten, ausgehungerten Leningrad sollen sie ein Dutzend Eier auftreiben.

Leningrad im Januar 1942: Weil er während der nächtlichen Ausgangssperre die Leiche eines deutschen Soldaten nach Essbarem durchsucht hat, wird der 17-jährige Lew sofort verhaftet – auf Plündern steht die Todesstrafe. Nach endlosen Stunden in einer kargen Gefängniszelle wird er allerdings nicht aufs Schafott, sondern zusammen mit seinem Mithäftling Kolja vor den Geheimdienstchef der Stadt geführt. Der stellt die beiden vor eine schier unlösbare Aufgabe – im Tausch gegen ihr Leben sollen sie innerhalb von sechs Tagen im ausgehungerten Leningrad zwölf Eier für die Hochzeitstorte seiner Tochter auftreiben.

Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der den schüchternen, introvertierten Lew schicksalhaft an Kolja schweißt – einen schlitzohrigen, charmanten Frauenhelden und notorischen Lügner, der ihm ständig schmerzhaft bewusst macht, dass er selbst so gar nicht zum Abenteurer taugt. Als die beiden die Hoffnung, in Leningrad Eier zu finden, aufgeben müssen, fasst Kolja einen aberwitzigen Plan: Er will sich mit Lew zu einer Geflügelfarm jenseits der feindlichen Linien durchschlagen, in ein Dorf südlich von Leningrad. Ein selbstmörderisches Unterfangen, wären da nicht Koljas Kaltschnäuzigkeit, eine unerschrockene Partisanin namens Vika und Lews Schachtalent …

David Benioff ist der Drehbuchautor von “Drachenläufer“ und „Troja“.

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Noch ein Wort, und ich brech dir deinen beschissenen Arm. Wenn's nach mir ginge, hättest du schon lang eine Kugel im Kopf. Scheißdeserteur. « Kolja hatte den Mund schon aufgemacht, und mir war klar, dass es gleich Prügel setzen würde; der Soldat sah nicht aus wie jemand, der blufft, und Kolja war eindeutig nicht imstande, eine offene Drohung ernst zu nehmen. �Ich bin kein Deserteur«, sagte er. Mit gefesselten Händen schob er umständlich den linken Ärmel seines Mantels hoch, den linken Ärmel seines Armeepullovers, die linken Ärmel der beiden Hemden darunter, und hielt dem Soldaten auf dem Vordersitz den Unterarm hin.

Und du«, fuhr er fort, an mich gewandt. »Ein deutscher Flieger fällt bei euch auf die Straße, und du verständigst nicht die Behörden. Du beschließt, dich auf Kosten der Stadt zu bereichern. « Ich brauchte dringend Wasser. Mein Mund war so trocken, dass er sich schuppig anfühlte wie die Haut einer Eidechse, und ich begann schon blitzende helle Punkte am Rande meines Gesichtsfelds herumschwimmen zu sehen. « �Tut mir leid«, sagte ich. « Er sah mich noch einen Moment länger an und lachte dann. »Na ja, es tut dir leid, na schön, dann ist ja alles bestens.

Er ist erfroren«, verkündete ich. Ich sagte es mit Bestimmtheit, weil ich wusste, dass es so war, und es nicht beweisen konnte. Der Flieger war mehrere Tausend Fuß über dem nächtlichen Leningrad mit dem Fallschirm abgesprungen. Unten auf dem Boden war es zu kalt für die Uniform, die er trug - droben in den Wolken, außerhalb seines warmen Cockpits, hatte er nicht die geringste Chance gehabt. Grischa erhob den Flachmann zu einem Toast. « Der Flachmann begann wieder zu kreisen. Bis zu mir kam er nicht mehr.

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